Mercedes streicht die EQE – Aus für die Elektro-Limousine in den USA
Mercedes-Benz macht Schluss mit der EQE Limousine in den USA. Für das Modelljahr 2027 verschwindet die elektrische Business-Limousine aus dem Angebot – und auch der sportliche AMG EQE ist betroffen. Wie MBpassion berichtet, wird die EQE Limousine nicht in das US-Modelljahr 2027 übernommen. Damit endet die Karriere eines Modells, das ursprünglich als elektrisches Pendant zur E-Klasse positioniert wurde.
EQE vor dem Aus
Die Entscheidung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Mercedes seine Elektrostrategie grundlegend verändert. Statt eigenständiger Baureihen wie EQE und EQS rücken zunehmend Elektroversionen bekannter Modellreihen in den Mittelpunkt. Mit dem elektrischen CLA und der kommenden elektrischen C-Klasse verfolgt Mercedes bereits diesen neuen Ansatz. Die EQE passt damit immer weniger in das zukünftge Portfolio. Hinzu kommt die vergleichsweise schwache Nachfrage. Die EQE konnte sich auf dem US-Markt nicht dauerhaft etablieren. Für Mercedes dürfte es deshalb zunehmend schwerer geworden sein, die eigenständige Baureihe zu rechtfertigen.
Auch der AMG EQE verschwindet
Vom Aus betroffen ist nicht nur die normale EQE Limousine. Auch der Mercedes-AMG EQE wird für 2027 nicht mehr angeboten. Damit verliert Mercedes in den USA eine komplette elektrische Limousinen-Baureihe – und verabschiedet sich gleichzeitig ein Stück weit von der bisherigen EQ-Strategie.
Was kommt nach der EQE?
Eine direkte Fortsetzung unter dem EQE-Namen steht offenbar nicht im Mittelpunkt. Vielmehr deutet alles darauf hin, dass Mercedes Elektrofahrzeuge künftig wieder enger an den bekannten Baureihen ausrichtet. Die EQE könnte damit zu einem der Modelle werden, die rückblickend für die erste Phase der Mercedes-Elektrostrategie stehen.
Neben der EQE streicht Mercedes in den USA für 2027 offenbar auch den Mercedes-Maybach EQS 680 SUV und den Mercedes-AMG S63 E Performance. Der entscheidende Einschnitt ist jedoch das Aus der EQE Limousine. Wer noch eine EQE möchte, dürfte deshalb zunehmend auf vorhandene Händler- und Lagerbestände angewiesen sein.
Bild: Mercedes-Benz Group AG
Share this content:



Kommentar abschicken