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Porsche beendet Cellforce: Das Scheitern eines Millionenprojekts

Porsche zieht sich weitgehend aus seiner Batterietochter Cellforce zurück. Die geplante Produktion von Hochleistungszellen wird eingestellt, übrig bleibt lediglich ein kleiner Forschungsbereich. Rund 200 Arbeitsplätze sollen wegfallen.

Cellforce wurde 2021 gemeinsam mit Customcells gegründet und galt als wichtiger Teil von Porsches Elektrostrategie. In Kirchentellinsfurt bei Reutlingen sollten spezielle Batteriezellen für Elektro-Sportwagen entwickelt und produziert werden.

Doch die Erwartungen erfüllten sich offenbar nicht. Als Gründe gelten die schwächere Nachfrage nach Elektroautos, hohe Produktionskosten und der wachsende Konkurrenzdruck aus China. Porsche setzt deshalb wieder stärker auf einen technologieoffenen Kurs mit Hybrid- und Verbrennermodellen.

Besonders kritisch: Das Projekt wurde mit Millionen an staatlichen Fördergeldern unterstützt. Gleichzeitig musste Porsche bereits hohe Abschreibungen auf die Investitionen vornehmen.

Das Ende der Cellforce-Produktion gilt als weiteres Zeichen dafür, wie schwierig der Aufbau einer wettbewerbsfähigen europäischen Batterieindustrie derzeit ist.

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