Volkswagen ID. Polo: Elektro-Kleinwagen kommt mit drei Leistungsstufen
Volkswagen bringt mit dem ID. Polo einen vollelektrischen Kleinwagen an den Start, der den bekannten Polo-Namen in die E-Ära überführt. Das Modell soll als erschwinglicher Einstieg in die Elektromobilität dienen und positioniert sich unterhalb der bisherigen ID-Modelle.
Drei Motorvarianten geplant
Zum Marktstart wird der ID. Polo in drei Leistungsstufen angeboten:
- 85 kW (116 PS)
- 99 kW (135 PS)
- 155 kW (211 PS)
Die beiden schwächeren Versionen setzen auf einen kleineren Akku, während das Topmodell eine größere Batterie erhält. Damit verknüpft Volkswagen Leistung und Reichweite klar miteinander.
Reichweite und Ladeleistung
Je nach Variante ergeben sich spürbare Unterschiede im Alltag. Die kleinere Batterie ermöglicht eine Reichweite im Bereich von rund 300 Kilometern, während die größere Batterie auf über 450 Kilometer kommen soll.
Beim Schnellladen sind bis zu rund 100 kW möglich. Unter optimalen Bedingungen lässt sich der Akku in etwa 20 bis 25 Minuten von 10 auf 80 Prozent laden.
Kompakt, aber effizient genutzt
Mit etwas über vier Metern Länge bleibt der ID. Polo im klassischen Kleinwagenformat. Durch die Elektroplattform fällt der Innenraum jedoch deutlich großzügiger aus als beim Verbrenner-Polo. Auch der Kofferraum profitiert vom neuen Aufbau und bietet für diese Klasse überdurchschnittlich viel Stauraum.
Innenraum und Technik
Im Cockpit setzt Volkswagen auf ein digitales Bedienkonzept mit großem Touchdisplay und reduziertem Layout. Gleichzeitig sollen wichtige Funktionen weiterhin über physische Bedienelemente erreichbar bleiben.
Zu den erwarteten Features gehören:
- modernes Infotainment-System
- digitale Instrumente
- gängige Assistenzsysteme
- One-Pedal-Driving
Preis und Einordnung
Der Einstiegspreis soll bei etwa 25.000 Euro liegen, womit der ID. Polo eine Schlüsselrolle für die breitere Verbreitung von Elektroautos übernehmen könnte. Allerdings dürfte zunächst eine höherpreisige Variante starten, bevor günstigere Versionen folgen.
Bilder: Volkswagen AG
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