Xiaomi SU7 Ultra: Vom Hype zum Absturz – Verkaufszahlen brechen ein
Die Verkäufe des Xiaomi SU7 Ultra, dem leistungsstarken Elektro-Flaggschiff des chinesischen Herstellers, sind dramatisch eingebrochen. Nach einem starken Start verzeichnete das Performance-Modell im Dezember 2025 nur noch 45 verkaufte Fahrzeuge pro Monat – ein Rückgang von über 3.000 Einheiten im Frühjahr desselben Jahres.
Von Boom zu Flaute: Der steile Verkaufsabfall
Der SU7 Ultra begann 2025 mit beeindruckenden Zahlen:
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März 2025: über 3.100 Einheiten verkauft
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April bis August 2025: konstant 2.000–3.000 Fahrzeuge pro Monat
Ab September begann jedoch der Absturz:
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September: 488 Verkäufe
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Oktober: 130 Verkäufe
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November: unter 100 Verkäufe
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Dezember: nur noch 45 Fahrzeuge
| Monat | Verkäufe SU7 Ultra |
|---|---|
| März 2025 | 3.098 |
| April 2025 | 2.283 |
| Mai 2025 | 2.360 |
| Juni 2025 | 2.234 |
| Juli 2025 | 2.494 |
| August 2025 | 2.366 |
| September 2025 | 488 |
| Oktober 2025 | 130 |
| November 2025 | 80 |
| Dezember 2025 | 45 |
Gründe für den Nachfragerückgang
Mehrere Faktoren dürften den Absturz verursacht haben:
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Preis und Nische: Der hohe Preis schreckt viele Käufer ab, das Modell ist zu spezialisiert für breite Zielgruppen.
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Medienberichte & Kontroversen: Vorwürfe von irreführender Werbung, Probleme bei Vorabzahlungen und technische Mängel nach Unfällen minderten das Vertrauen.
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Marktentwicklung: Käufer in China bevorzugen zunehmend alltagstaugliche EVs statt extrem leistungsstarker Supersportwagen.
Xiaomi Auto insgesamt auf Wachstumskurs
Trotz des Ultra-Einbruchs wächst Xiaomi Auto stark:
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SU7 Standard und YU7 SUV verkaufen sich weiterhin robust.
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Dezember 2025: über 11.000 SU7-Sedans und 39.000 YU7-SUVs.
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Jahresabsatz 2025: 411.800 Fahrzeuge, über 200 % Wachstum gegenüber 2024.
Ausblick 2026
Xiaomi-CEO Lei Jun setzt für 2026 ein Ziel von 550.000 Fahrzeugen. Der Fokus liegt weiterhin auf Mainstream-Modellen; der SU7 Ultra bleibt ein Nischenprodukt.
Ob Xiaomi das Ultra-Modell neu positioniert oder modifiziert, bleibt abzuwarten – Anpassungen bei Design, Preis oder internationalen Märkten könnten den Trend eventuell wieder umkehren.
Bilder: Xiaomi
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