Mercedes erweitert elektrische C-Klasse um neuen Allradler
Mercedes-Benz baut das Angebot der elektrischen C-Klasse aus. Neu ist der C 300 4MATIC, der als zweite Allradversion unterhalb des bereits angebotenen C 400 4MATIC positioniert ist. Der Einstiegspreis liegt bei 62.951 Euro. Der C 300 4MATIC verfügt über zwei Permanentmagnet-Synchronmotoren und kommt auf eine Spitzenleistung von 310 kW (422 PS) sowie bis zu 800 Nm Drehmoment. Die Limousine beschleunigt in 4,5 Sekunden von null auf 100 km/h und erreicht maximal 210 km/h.
Für die Energieversorgung sorgt eine 85-kWh-Batterie. Mercedes gibt die Reichweite nach WLTP mit bis zu 690 Kilometern an. Dank des 800-Volt-Systems kann der C 300 4MATIC mit bis zu 320 kW Gleichstrom laden. Ein Ladehub von zehn auf 80 Prozent soll unter optimalen Bedingungen 22 Minuten dauern. Für das Laden an 400-Volt-Säulen ist allerdings ein optionaler DC-DC-Konverter für 654,50 Euro erforderlich.
Auch beim Fahrwerk bietet Mercedes verschiedene Optionen an. Dazu gehören eine Luftfederung sowie eine Hinterachslenkung. Ein neues One-Box-Bremssystem soll zudem die Rekuperation verbessern. Laut Mercedes können bis zu 99 Prozent der Bremsvorgänge ohne Einsatz der klassischen Reibungsbremse erfolgen.
Der stärkere C 400 4MATIC kostet 67.711 Euro, verfügt über 360 kW und eine größere 94-kWh-Batterie. Seine WLTP-Reichweite beträgt bis zu 762 Kilometer. Beide Modelle bieten 470 Liter Kofferraumvolumen und können bis zu 1,8 Tonnen gebremste Anhängelast ziehen.
Mercedes kündigt zudem weitere Varianten der elektrischen C-Klasse an. Geplant sind unter anderem Modelle mit Heckantrieb und unterschiedlichen Batteriegrößen. Damit dürfte die Baureihe künftig auch unterhalb der Marke von 60.000 Euro starten. Technische Basis ist die neue MB.EA-M-Plattform mit 800-Volt-Technik, die Mercedes auch beim elektrischen GLC einsetzt.
Bild: Mercedes-Benz Group AG
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