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Nach A-Klasse und Mini-G: Mercedes stärkt Werk Rastatt mit neuem GLA

Nach Monaten der Unsicherheit gibt es für das Mercedes-Benz-Werk Rastatt wieder positive Nachrichten. Der Autobauer wird die nächste Generation des GLA weiterhin in Baden produzieren. Damit erhält der Standort einen wichtigen Produktionsauftrag, nachdem zuvor bereits die A-Klasse nach Ungarn verlagert wurde und auch die kompakte G-Klasse („Mini-G“) nicht nach Rastatt kommt.

Die vergangenen Monate waren für den Standort von Rückschlägen geprägt. Mit dem Auslaufen der A-Klasse verliert Rastatt sein traditionsreichstes Modell. Kurz darauf wurde bekannt, dass auch die neue kompakte G-Klasse im Mercedes-Werk Kecskemét in Ungarn gebaut werden soll. Damit schien die Zukunft des Kompaktwagenstandorts zunehmend in Frage gestellt.

Umso wichtiger ist nun die Entscheidung für den neuen GLA. Das kompakte SUV zählt weltweit zu den erfolgreichsten Mercedes-Modellen und bleibt auch in der dritten Generation ein zentraler Bestandteil der Produktpalette. Die vollelektrische Version soll noch 2026 anlaufen, Hybridvarianten folgen 2027. Produziert wird das Modell weiterhin in Rastatt.

Für die Beschäftigten bedeutet die Entscheidung vor allem Planungssicherheit. Der neue GLA ergänzt die bereits in Rastatt gefertigte CLA-Familie auf Basis der MMA-Plattform und sorgt dafür, dass der Standort auch künftig eine Schlüsselrolle innerhalb der Kompaktwagenproduktion von Mercedes-Benz behält. Gleichzeitig zeigt die Konzernstrategie aber auch eine neue Arbeitsteilung: Während Ungarn mit der A-Klasse und der Mini-G-Klasse zusätzliche Volumenmodelle übernimmt, konzentriert sich Rastatt auf die Einführung der neuesten Fahrzeuggenerationen und deren Produktion.

Mit dem neuen GLA sendet Mercedes damit ein wichtiges Signal an den traditionsreichen Standort. Zwar bleibt Kecskemét ein zentraler Pfeiler der europäischen Kompaktwagenfertigung, doch Rastatt behält mit CLA und GLA zwei der wichtigsten Modelle der neuen MMA-Generation und sichert sich damit eine bedeutende Rolle im Produktionsverbund.

Bild: Mercedes-Benz Group AG

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