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Mercedes drosselt CLA Batterie via Software

Beim neuen elektrischen Mercedes‑Benz CLA setzt Mercedes‑Benz offenbar auf eine softwarebasierte Leistungsbegrenzung der Batterie. Dabei wird im günstigeren Modell ein Teil der Akkukapazität künstlich eingeschränkt, obwohl die Hardware identisch ist.

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Die Einstiegsversion CLA 250 EQ verfügt offiziell über 71 kWh nutzbare Batteriekapazität. Hinweise deuten jedoch darauf hin, dass derselbe 85-kWh-Akku wie im CLA 250+ EQ verbaut ist. Der Unterschied liegt lediglich in der Software, die einen Teil der Kapazität nicht freigibt. Auch die Schnellladeleistung wird per Software begrenzt. Während der CLA 250 EQ maximal 250 kW laden kann, erreicht der CLA 250+ EQ bis zu 320 kW.

Ein Indiz für die identische Hardware ist das gleiche Leergewicht von 2.055 kg bei beiden Varianten. Unterschiedliche Batterien würden normalerweise auch ein anderes Fahrzeuggewicht bedeuten. Mit dieser Strategie kann Mercedes unterschiedliche Modell- und Preisstufen anbieten, ohne verschiedene Batterietypen produzieren zu müssen. Gleichzeitig bleibt die Möglichkeit bestehen, Funktionen oder Kapazitäten künftig softwareseitig freizuschalten.

Symbolbilder: Mercedes-Benz Group AG / Stuttgart

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