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Mercedes startet EQA Batterieaustausch in den USA

Mercedes hat für ausgewählte EQB-Modelle in den USA einen offiziellen Batterieaustausch gestartet. Betroffen sind insbesondere der EQB 250+ sowie einige EQA-Modelle, die mit der gleichen 70,5‑kWh-Batterie ausgestattet sind. Grund für die Maßnahme sind Sicherheitsbedenken nach wiederholten Brandmeldungen bei diesen Fahrzeugen.

Probleme trotz Software-Updates

Mercedes versuchte zunächst, die Risiken mit Software-Updates zu minimieren. Ein erstes Update Anfang 2025 und ein weiteres Ende 2025 sollten die Sicherheit erhöhen.
Allerdings zeigten sich weiterhin Probleme, darunter:

  • Potenzielle Brandgefahr

  • Reichweitenverluste

  • Verlängerte Ladezeiten

Die betroffenen Batterien stammen aus der Produktion bei Farasis in China und wurden in den Modellen der Jahre 2022–2024 verbaut. Modelle mit 66,5‑kWh-Batterien sind nicht betroffen.

evtrend.de-mercedes-startet-eqa-batterieaustausch-in-den-usa-1600-1 Mercedes startet EQA Batterieaustausch in den USA

Maßnahmen in den USA

Die National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) empfiehlt betroffenen Besitzern:

  • Batterien nicht über 80 % aufzuladen

  • Fahrzeuge im Freien abzustellen, nicht in geschlossenen Räumen

Mercedes reagierte mit einem umfassenden Batterieaustausch, der Ende Januar 2026 in den USA begann. Ziel ist es, alle potenziellen Brandrisiken nachhaltig zu beseitigen. Für Europa gibt es bisher keine offizielle Austauschaktion. Besitzer von EQB- und EQA-Modellen mit der 70,5‑kWh-Batterie beobachten die Entwicklungen gespannt. Sicherheitsempfehlungen aus den USA gelten hier vorerst als Orientierung:

  • Vorsicht beim vollständigen Laden

  • Vorsorgliches Parken im Freien

Weitere Informationen: jesmb.de

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