Vattenfall InCharge senkt Schnellladepreise in Deutschland
Vattenfall InCharge hat seine Preise an öffentlichen DC‑Schnellladesäulen deutlich gesenkt. Seit dem 23. März 2026 zahlen E‑Auto‑Fahrer nur noch 0,44 € bis 0,49 € pro Kilowattstunde – je nach Standort. Damit positioniert sich der Anbieter deutlich günstiger im Vergleich zu vielen Konkurrenten und erleichtert das schnelle Laden von Elektrofahrzeugen.
Deutliche Entlastung für DC‑Ladevorgänge
Die neuen Tarife gelten für alle DC‑Ladesäulen ab 50 kW. Bisher lagen die Preise teilweise bei 0,69 € pro kWh, nun sinken sie um bis zu 25 %. AC‑Ladepunkte (Wechselstrom) bleiben hingegen unverändert bei 0,47 € pro kWh.
Besonders vorteilhaft: Die günstigeren DC‑Tarife gelten für alle Nutzer, egal ob über die InCharge‑App, Ladekarte oder Ad‑hoc‑Zahlung direkt an der Säule. Damit entfällt die bisherige Preisvarianz zwischen Abo‑Kunden und Gelegenheitsfahrern.
Ausbau und strategische Standortwahl
Vattenfall baut sein Schnellladenetz gezielt an hochfrequentierten Standorten aus – darunter Einzelhandelsketten wie Netto, Edeka, Rewe, Famila oder Combi. Bislang sind über 400 Schnellladepunkte an mehr als 120 Standorten geplant oder bereits in Betrieb.
In Hamburg wurden zudem Schnelllader speziell für Elektro‑Taxis installiert, die ebenfalls von den neuen Tarifen profitieren.
Roaming und Drittanbieter
Ladevorgänge über Roaming-Partner innerhalb der InCharge‑App können abweichende Preise haben. Diese Tarifunterschiede werden von den jeweiligen Drittanbietern festgelegt und liegen nicht im Einflussbereich von Vattenfall.
Fazit
Mit der Preisreduktion macht Vattenfall InCharge das Schnellladen für E‑Autos attraktiver und transparenter. Vor allem Gelegenheitsnutzer und Pendler profitieren von den niedrigeren Kosten. Das Update ist Teil einer klaren Strategie, das Ladenetz in Deutschland stärker auszubauen und konkurrenzfähiger zu gestalten.
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