Volkswagen reagiert auf neue US-Zölle
Volkswagen reagiert auf die von Donald Trump verhängten Autozölle in den Vereinigten Staaten mit einer Importgebühr für Fahrzeuge, die außerhalb der USA montiert werden. Dies geht aus einem Schreiben von Volkswagen of America an US-Händler vom 1. April hervor. In diesem Zusammenhang wird auch der Schienentransport von in Mexiko gebauten Fahrzeugen in die USA vorübergehend gestoppt. Zudem wird die Produktion im VW-Werk in Chattanooga von den Maßnahmen betroffen sein, ohne dass dies näher erläutert wird. Weitere Informationen zu den Preisänderungen sollen den Händlern bis Mitte April mitgeteilt werden.
In Mexiko produziert VW drei Modelle: den Jetta, den Taos und den Tiguan. Besonders der Tiguan ist in den USA ein Bestseller. Volkswagen prüft noch, wie sich die Zölle auf die Preise auswirken und welche Modelle betroffen sind. Der Versand von Fahrzeugen per Schiff aus Mexiko und Europa wird zunächst wie gewohnt fortgesetzt. Neu ankommende Fahrzeuge werden an US-Häfen zurückgehalten und nicht ausgeliefert, bis die Zölle umgesetzt sind. Volkswagen gibt an, dass ausreichend Lagerkapazitäten vorhanden sind, um die Auswirkungen der Zölle zu bewältigen. Eine endgültige Entscheidung über die Preise wird noch getroffen.
Symbolbilder: VW
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