Volvo Cars setzt auf künstliche Intelligenz für mehr Verkehrssicherheit
Volvo Cars nutzt für die Entwicklung seiner Sicherheits-Software fortschrittliche Technologien wie das «Gaussian Splatting», um virtuelle, realistische Verkehrsszenarien zu erzeugen. Diese Technik ermöglicht es, Verkehrssituationen detailliert zu simulieren und zu analysieren, um ein besseres Verständnis darüber zu erlangen, wie Unfälle entstehen und wie sie verhindert werden können. Indem Volvo Cars Millionen von Datenpunkten aus Szenarien verarbeitet, die in der realen Welt nie aufgetreten sind, können sie die Software in einer Vielzahl von extremen, aber potenziell gefährlichen Situationen testen. Dies hilft dabei, auch Grenzfälle zu identifizieren, bevor sie in der Praxis auftreten.
Ein weiterer Vorteil der virtuellen Tests ist die schnelle Anpassung der Szenarien, etwa durch Hinzufügen oder Entfernen von Verkehrsteilnehmern, Modifizierung von Verkehrssituationen oder Veränderung von Hindernissen auf der Straße. Dadurch wird es möglich, Software-Tests in einem bisher unerreichten Tempo und Umfang durchzuführen, was den Entwicklungsprozess erheblich beschleunigt. Die Anwendung dieser fortschrittlichen Rechentechniken verbessert nicht nur die Leistung der Software, sondern auch ihre Fähigkeit, in komplexen und seltenen Verkehrssituationen zuverlässig zu funktionieren.
Neben den virtuellen Tests setzt Volvo Cars auf die langjährige Tradition der Datensammlung und Analyse. Diese Methodik hat in der Vergangenheit zur Entwicklung wichtiger Sicherheitsfunktionen wie dem Schleudertrauma-Schutzsystem (WHIPS) und dem Seitenaufprallschutzsystem (SIPS) beigetragen. Durch die fortschreitende Integration von KI und Supercomputing-Plattformen aus der Partnerschaft mit NVIDIA werden die Möglichkeiten zur Verbesserung und Validierung von Sicherheitslösungen weiter ausgebaut.
Bilder: Volvo
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